Gerhard Gieren: Der freimaurerische Kriegsverrat 1806
19,80 €
260 Seiten, bebildert, kartoniert.
Faksimile der 1939 im Ludendorff Verlag in München erschienenen Ausgabe, Viöl 1997.
Preußens Zusammenbruch 1806 – militärische Niederlage oder Verrat aus den eigenen Reihen?
Gerhard Gieren untersucht die folgenschweren Niederlagen gegen Napoleon, auffällige Festungskapitulationen und das Verhalten führender Offiziere. Im Mittelpunkt steht sein schwerwiegender Vorwurf: Haben geheime Verbindungen und freimaurerische Netzwerke zum Zusammenbruch Preußens beigetragen?
Frisch beschnitten und eingeschweißt – nur noch wenige Exemplare aus dem Verlagsbestand verfügbar.
Produktbeschreibung
1806 – Preußens militärische Katastrophe. Niederlage auf dem Schlachtfeld – oder Verrat hinter den eigenen Linien?
Im Oktober 1806 erleidet Preußen bei Jena und Auerstedt eine vernichtende Niederlage gegen Napoleon. Doch die eigentliche Katastrophe geht weit über das verlorene Schlachtfeld hinaus: Festungen werden übergeben, Truppenverbände zerfallen, und die preußische Verteidigung bricht mit erschreckender Geschwindigkeit zusammen.
Wie konnte ein Staat mit einer der angesehensten Militärtraditionen Europas innerhalb weniger Wochen derart zusammenbrechen?
Waren militärische Überlegenheit Napoleons, veraltete Führungsstrukturen und schwerwiegende Fehlentscheidungen die alleinigen Ursachen? Oder verbargen sich hinter manchen Kapitulationen und Befehlen ganz andere Interessen?
Gerhard Gieren geht in „Der freimaurerische Kriegsverrat 1806“ diesen Fragen mit einer weitreichenden Untersuchung nach.
Er richtet den Blick auf das Verhalten führender Befehlshaber, die Übergabe bedeutender preußischer Festungen, das preußische und russische Offizierskorps und die politischen Verbindungen jener Männer, die über das Schicksal ganzer Truppenteile entschieden.
Besonders brisant ist Gierens zentrale These: Freimaurerische Verbindungen und persönliche Loyalitäten könnten hinter militärischen Entscheidungen gestanden haben, die Preußens Zusammenbruch entscheidend beschleunigten.
Dabei untersucht er unter anderem die Kapitulation von Prenzlau, auffällige Vorgänge innerhalb der militärischen Führung und die von ihm angenommenen Verflechtungen zwischen Offizieren, Logen und politischen Interessen.
So entsteht ein ungewöhnlicher Blick auf die Ereignisse von 1806, der weit über die übliche Darstellung von Schlachten, Truppenbewegungen und militärischen Niederlagen hinausgeht.
Wer trug die Verantwortung für Preußens Zusammenbruch? Wer versagte – und wer handelte möglicherweise gegen die Interessen des eigenen Staates?
Gieren stellt Fragen, die unmittelbar an das Verhältnis von militärischer Pflicht, persönlicher Bindung, politischer Macht und Verrat rühren.
Die erstmals 1939 im Ludendorff-Verlag in München veröffentlichte Untersuchung bietet eine zugespitzte Deutung eines der folgenreichsten Kapitel preußischer Geschichte.
Ein bemerkenswertes Werk für Leser, die sich mit Napoleon, Preußen, Militärgeschichte, Freimaurerei, politischen Geheimbünden und den Hintergründen der Kriege von 1806 und 1807 beschäftigen.
260 Seiten · Faksimile · bebildert · kartoniert · Archiv-Edition
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