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HauptseiteChristoph Steding: Das Reich und die Krankheit der ...

Christoph Steding: Das Reich und die Krankheit der europäischen Kultur

49,00 €

772 Seiten, Faksimile, kartoniert.

Faksimile der 5. Auflage 1943.
Kann eine ganze Kultur krank werden? Und woran erkennt man ihren Niedergang?

Christoph Steding stellt in seinem monumentalen Werk eine provozierende Diagnose: Europa drohe seine politische und geschichtliche Gestaltungskraft zu verlieren, während sich seine geistigen Eliten in Kultur, Neutralität und theoretischen Debatten erschöpften.

Auf 772 Seiten untersucht er die geistige Entwicklung Europas, die Rolle Deutschlands und das Verhältnis zwischen politischer Macht, Kultur und Geschichtsschreibung.

Ein außergewöhnlich umfangreiches Werk über Europas geistige und politische Selbstverständigung.

Nur noch wenige Exemplare lieferbar!

Verlagsrestbestand – neu beschnitten und eingeschweißt. Nur solange Vorrat reicht!

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Artikelnummer: 148 Categories: Christoph Steding, Europäische Geschichte, Geschichtsphilosophie, Kulturgeschichte Tags: Christoph Steding, Das Reich und die Krankheit der europäischen Kultur, deutsche Geschichte, europäische Geschichte, europäische Kulturgeschichte, Geistesgeschichte, Geschichtsphilosophie, Geschichtsschreibung, Kulturkritik, politische Philosophie
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Produktbeschreibung

Europa in der Krise – Christoph Steding stellt eine ganze Epoche auf den Prüfstand.

Was geschieht mit einer Kultur, wenn sie ihre politische Gestaltungskraft verliert? Wenn geistiges Leben und staatliche Wirklichkeit auseinanderdriften? Und wenn die Geschichtsschreibung nur noch die kulturellen Erscheinungen beschreibt, während die großen politischen Entscheidungen anderswo fallen?

Christoph Steding stellt diese Fragen mit einer Schärfe, die sein Werk zu einer außergewöhnlichen geschichtsphilosophischen Untersuchung macht.

In seinem umfangreichen Buch „Das Reich und die Krankheit der europäischen Kultur“ entwickelt Steding eine weitreichende Deutung der europäischen Geistes- und Kulturgeschichte.

Im Mittelpunkt steht seine Überzeugung, daß zwischen kultureller Entwicklung, geschichtlicher Gestaltungskraft und staatlicher Ordnung ein grundlegender Zusammenhang besteht.

Die Neutralität Europas – eine geistige und politische Frage

Steding beschäftigt sich eingehend mit den neutralen Staaten Europas, besonders mit der Schweiz, den Niederlanden und den skandinavischen Ländern.

Er fragt, welche Bedeutung politische Neutralität für die kulturelle und geistige Entwicklung besitzt und weshalb sich innerhalb Europas unterschiedliche Vorstellungen vom Verhältnis zwischen Staat, Geschichte und Kultur herausgebildet haben.

Dabei richtet sich seine Kritik gegen eine nach seiner Auffassung zunehmende Trennung von geistigem Leben und politischer Wirklichkeit.

Kultur ohne geschichtliche Gestaltungskraft?

Einen weiteren Schwerpunkt bildet Stedings Auseinandersetzung mit der europäischen Kulturgeschichtsschreibung.

Er untersucht die Vorstellungen bedeutender Historiker, Philosophen und Gelehrter und beschäftigt sich mit der Frage, ob eine Kultur ihre ursprüngliche Kraft verlieren kann, wenn sie sich zunehmend auf die Betrachtung ihrer eigenen Leistungen beschränkt.

Namen wie Jacob Burckhardt, Johan Huizinga, Friedrich Nietzsche und Georg Wilhelm Friedrich Hegel stehen dabei im Zusammenhang weitreichender Überlegungen über Geschichtsbewußtsein, Kultur und politische Ordnung.

Das Reich und Europas Zukunft

Im Mittelpunkt der Untersuchung steht schließlich die Frage nach der geschichtlichen Rolle Deutschlands innerhalb Europas.

Steding entwickelt eine entschiedene Kritik an jenen geistigen und politischen Strömungen, die er als Hindernisse einer von ihm angestrebten europäischen Ordnung betrachtet.

Sein Werk verbindet Geschichtsphilosophie, politische Theorie, Kulturkritik und weitreichende Betrachtungen über die geistigen Voraussetzungen staatlicher Macht.

Ein Buch, das nicht bei einzelnen Ereignissen stehenbleibt, sondern die Grundlagen einer ganzen europäischen Epoche zur Diskussion stellt.

Die ursprünglich 1938 nach dem Tod des Verfassers von Walter Frank herausgegebene Untersuchung gehört zu den umfangreichen geschichtsphilosophischen Veröffentlichungen der Zwischenkriegszeit und des nationalsozialistischen Deutschlands.

Die vorliegende Archiv-Edition von 1997 macht den Text als Nachdruck der fünften Auflage von 1943 wieder zugänglich.

Für Leser, die sich mit europäischer Geschichte, Geschichtsphilosophie, Kulturkritik, Staat und Gesellschaft sowie den geistigen Strömungen des 19. und 20. Jahrhunderts beschäftigen, bietet dieser umfangreiche Band reichhaltiges historisches Material.

772 Seiten · Faksimile · kartoniert · Archiv-Edition, 1997

Nur noch wenige Exemplare aus dem Verlagsbestand lieferbar – neu beschnitten und eingeschweißt.

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